Am Samstag, dem 16. Mai, veranstaltete der Bereichsfeuerwehrverband Hartberg unter der Leitung des Bereichsdrohnenbeauftragten BI d. F. Matthias Haspl einen intensiven Ausbildungstag für aktive sowie angehende Drohnenpilotinnen und -piloten. Austragungsort war Pöllau. An der Ausbildung nahmen Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren Sparberegg sowie Pöllau teil.
Drohnen sind aus dem Feuerwehrdienst kaum mehr wegzudenken. Sie unterstützen unter anderem bei Bränden – insbesondere bei Wald- und Flurbränden –, bei Suchaktionen, beim Ausleuchten von Einsatzstellen, bei Vermessungsaufgaben sowie im Rahmen von KHD-Einsätzen.
Im Fokus stand die praxisnahe Ausbildung im Bereich der luftgestützten Lageerkundung. Ein klarer Überblick von oben liefert der Einsatzleitung oft entscheidende Informationen – sei es bei Großschadenslagen, Suchaktionen oder bei der Beurteilung schwer zugänglicher Einsatzstellen. Ziel der Ausbildung war es, die sichere Handhabung zu festigen, Abläufe zu trainieren und die Zusammenarbeit mit der Einsatzleitung weiter zu verbessern.
Die Ausbildung gliederte sich in vier inhaltlich aufeinander abgestimmte Stationen:
Im Rahmen der ersten Station wurden in einer Theorieeinheit aktuelle Entwicklungen im Drohnenwesen vermittelt sowie der organisatorische und taktische Ablauf eines Drohneneinsatzes im Feuerwehrdienst behandelt.
Die zweite Station stand ganz im Zeichen der praktischen Flugausbildung. Dabei wurden verschiedene Flugmanöver trainiert, um die sichere und präzise Steuerung unter unterschiedlichen Bedingungen zu festigen.
Bei der dritten Station lag der Schwerpunkt auf dem Auffinden von Gefahrgut in bewachsenem Gelände. Nach der Lokalisierung galt es, den Stoff anhand der erkennbaren Stoffnummer zu identifizieren und die entsprechenden Informationen an die Einsatzleitung weiterzugeben.
Die vierte Station beinhaltete die Suche nach einer vermissten Person entlang eines Bachbetts. Zusätzlich wurden Gebiete und Suchrouten kartiert, um eine strukturierte und effiziente Einsatzführung zu unterstützen.
In Kleingruppen arbeiteten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer konzentriert an den einzelnen Stationen und konnten ihr Wissen sowohl theoretisch als auch praktisch vertiefen.
Im Anschluss an die praktischen Übungen fand eine gemeinsame Schlussbesprechung statt, bei der die gewonnenen Erkenntnisse zusammengefasst und besprochen wurden.
Ein besonderer Dank gilt dem Ausbildungsteam, das seitens der Feuerwehren Sparberegg und Pöllau gestellt wurde.


















